Börmann’s Reisebericht

February 21, 2013 |

Liebe Brigitte, lieber Klaus,

recht herzlich bedanken wir uns für den Traumurlaub in eurem schönen Land Namibia und eure großzügige Gastfreundschaft!

Als wir das Urlaubsziel ins Auge gefasst haben waren wir skeptisch: Afrika und Safari war uns bis dahin fremd. Doch schon die Urlaubsvorbereitung war überwältigend. In regem Email-Kontakt arbeiteten Klaus und Brigitte unsere Route aus, buchten unsere Unterkünfte und Ausflüge und gaben uns viele wertvolle Insider-Tips. Jeden Wunsch setze das Klabri-Team für uns um!

Nach unserer Ankunft in Windhoek wurden wir von Klaus herzlichst empfangen und erhielten neben unserem Jeep auch unsere umfangreichen und wertvollen Reiseunterlagen: einen 100seitigen Routenplan, viele Bildkarten zu Tieren und Pflanzen, Landkarten… Die Einkehr im Joe‘s Beerhouse ist ein muss für jeden Urlauber: hier haben wir am ersten Abend in einzigartigem Flair die kulinarischen Köstlichkeiten Namibias verspeist.
Am nächsten Morgen ging unsere Safari los, und wir fanden uns dank des Routenplanes sehr gut zurecht und „bretterten“ mit dem Jeep die gewöhnungsbedürftigen Schotterpisten entlang und bestaunten die Flora und Fauna. Unser erstes Ziel war die Omaruru Game Lodge, ein toller Urlaubs-Einstieg, da sehr viele verschiedene Tiere den Futterplatz direkt an der Unterkunft aufsuchen. Es gab u.a. Zebras, Giraffen, Flußpferde, Nashörner, Elefanten, Geparden, einen Leopard, Kudus, Impalas, Oryx, Strausse…

Nach zwei Tagen sind Brigitte und Klaus mit ihrem Team zu uns gestoßen, und unsere wilde Fahrt durch Flußbett, Wüste und über Stock und Stein mit drei Jeeps konnte beginnen. Klaus kennt dieses Gebiet wie seine „Hosentasche“. Wir verfolgten frische Tierspuren und fanden so schnell unsere ersten wilden Wüsten-Elefanten. Natürlich gehörte auch dazu, sich mit dem Jeep im Sand einzugraben. Dank der fachmännischen Anleitung konnten wir unser Auto schnell wieder befreien. Wir marschierten zur White Lady und schlugen dann unsere Zelte auf im Ugab Revier. Doch nicht an einem Campingplatz, nein, ganz wild – nur unsere Gruppe – alleine! Lagerfeuer, leckeres Fleisch vom Grill und Sundowner – herrlich!

Am nächsten Urlaubstag ging unsere Fahrt über den Verbrannten Berg, vorbei an Welwitschias, den Orgelpfeiffen und Twyfelfontein zur gleichnamigen Lodge.

Der nächste Urlaubstag war der 31.12.2010: Wir verließen die Lodge und steuerten einen „Versteinerten Wald“ an, verfolgten die „heiße“ Spur eines schwarzen Nashorns, besichtigten eine Oase und begaben uns wieder ins Ugab Revier: die Gesteinswelt hier ist großartig! Abends wurde wieder ein wildes Camp aufgeschlagen und ein unvergesslicher Jahreswechsel gefeiert: Das Klabri-Team zauberte eine 5*****-Tafel auf den Tisch und es fehlte uns an nichts: Fondue, Wein, Sekt, Feuerwerk, Sternenhimmel… Wir vergaßen fast, dass wir eigentlich in einem Trockenfluss saßen, weit und breit nichts als Natur.

Am 1. Januar hieß es leider Abschied nehmen. Diese drei geführten Tage möchten wir niemals missen. Wir wären in diese abgelegene Gegend, ab von den Straßen, nie alleine gekommen. Und das Schöne daran, wir mussten auf nichts verzichten: ob es die warme Dusche am Abend war, die Lichterketten, der bequeme WC-Tisch, die gepflegte Tafel mit schönen Gläsern und Geschirr, die Rundumverpflegung von früh bis spät – es war alles da. Für unsere Kinder ließ sich das Team viel einfallen, ihnen war nie langweilig. Bei den Fahrten waren wir über Funkgeräte verbunden und bekamen so eine Menge Wissenswertes und Witziges mit.

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